ICare-Prevent: Evaluation und Dissemination von Interventionen zur Förderung eines gesunden Lebensstils bei Jugendlichen im Schul-Setting

Leitung Megan Jones (MUW)

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Ziel

Die übergeordneten Ziele dieses Work-Packages sind: (1) die Evaluation der Effektivität eines Online-Präventionsprogramms mit zwei Versionen, die an unterschiedliche Bedürfnisse der TeilnehmerInnen angepasst sind. Das Programm zielt auf die Förderung eines gesunden Lebensstils, insbesondere auf Selbstmanagement von Essgewohnheiten und physischer Aktivität, sowie des psychologischen Wohlbefindens ab. Die Effektivität des Programms wird in einer pragmatischen, multizentrischen randomisiert-kontrollierten Studie mit zwei Bedingungen (ICare-Prevent vs. Herkömmliche Prävention) in Österreich und Spanien überprüft. (2) die Dissemination dieses umfassenden Präventionsprogramms mit mehreren Versionen, in welchem der individuelle Risikostatus für psychische Gesundheitsprobleme identifiziert wird und den TeilnehmerInnen die für ihre Bedürfnisse passende Version angeboten wird. Die evidenz-basierten Interventionen werden für Jugendliche auf einer kosten-effektiven und nachhaltigen Plattform zur Verfügung gestellt.

Die spezifischen Ziele sind:

  • eine Reihe von bedürfnisorientierten, evidenz-basierten Interventionen (Staying Fit- Healthy Habits, Staying Fit-Weight Management) zur Verfügung zu stellen, die im ICare-Prevent Programm beinhaltet sind.
  • die Effektivität der aus zwei Versionen bestehenden ICare-Prevent Intervention zu überprüfen. Ziel der Intervention ist die Förderung eines gesunden Lebensstils wie gesundes Essverhalten, gesundes Bewegungsverhalten, ein gesundes Körperbild und erfolgreiche emotionale Bewältigungsstrategien, um dadurch das Risiko für psychische Gesundheitsprobleme, wie z.B. Essstörungen, bei österreichischen und spanischen Jugendlichen zu reduzieren.
  • die Akzeptanz des Online-Screenings zur frühzeitigen Identifizierung eines Risikos (für psychische Gesundheitsprobleme) und des ICare-Prevent-Programms, das in Schulen vorgegeben wird, zu erfassen und mögliche hinderliche Faktoren für die Implementierung von Seiten der BenutzerInnen und relevanten Stakeholder (Interessensgruppen) zu analysieren.